Süßes

Süßes für die Seele. Hier findet ihr Kuchen, Cupcakes, Pralinen und Dessertideen!

Topfennockerln mit Apfelmus

Als österreischicher Foodblog dürfen österreichische Rezepte natürlich nicht zu kurz kommen. Es gab eine Zeit, in der ich auf die österreichische Küche so gut wie möglich verzichtet habe, weil sie doch recht deftig und kalorienreich ist. Man denkt an Wiener Schnitzel, Knödel, Kaiserschmarrn und Co.

Mittlerweile habe ich eine gesunde Balance  für mich gefunden und gönne mir gelegentlich das Original. Die österreichische Küche ist schließlich super lecker!

Topfennocken oder Topfennockerln (ja, im Plural mit „n“) – egal wie ihr sie nennt, sie sind innen schön flaumig-locker und außen dezent buttrig, dabei nicht zu süß. Anders als in den meisten Ländern, ist es in Österreich durchaus üblich Mehlspeisen (Süßspeisen) als Hauptspeise zu essen. Das hat bei manchen meiner ausländischen Freunde schon mehrmals für Verwirrung gesorgt. Ich als Süßspeisen und Dessert-Fan finde das aber super!

Topfennockerl mit Apfelmus auf rosa TellerTopfennockerl mit Apfelmus in einer schwarzen PfanneTopfennockerl mit Apfelmus

 

 

 

 

 

 

 

Buchteln, Topfen- und Marillenpalatschinken, Mohnnudeln, Germ- und Fruchtklnödel, Apfelstrudel, Grießschmarrn, Kaiserschmarrn, die Liste österreichsicher Süßspeisen ist lang und ich bin stolz darauf mit all diesen Leckereien aufgewachsen zu sein.

Für die heutigen Topfennockerln habe ich euch das klassische Rezept hinterlegt. Eine etwas gesündere Variante könnt ihr erzielen, indem ihr Butter mit Kokosöl, Zucker mit Stevia oder Semmelbrösel mit Kokosflocken ganz oder teilweise ersetzt. Egal ob mit Zucker und Butter oder Stevia und Kokosöl – die österreichischen Topfennockerln sind ein Schmaus und gehören definitiv zu meinen Lieblings-Traditionsgerichten.

Topfennockerl mit Apfelmus in einer Pfanne

 

Mit Kokosflocken anstatt Semmelbröseln gezaubert sind die Topfennocken sogar recht kohlenhydratarm wenn ihr darauf achten wollt. Als Kind hat meine Mutter immer Zwetschgenröster oder eingelegte Kirschen dazu serviert. Apfelmus passt aber auch super dazu – so wie ich es heute gemacht habe. Probiert einfach aus, was euch am Besten schmeckt!

Nockerln formen und kochen

Leicht gesalzenes Wasser aufkochen und zwei Esslöffeln kurz in das Wasser tauchen, dadurch bleibt der Teig nicht an den Löffeln kleben. Mit den Löffeln feste Nockerln aus der Masse formen. Es sollten rund 8 Stück werden.

Die Nockerln für ca. 8-10 Minuten im Wasser zuerst leicht kochen, dann ziehen lassen. Wichtig ist, dass das Wasser leicht (!) kocht bis alle Nockerln im Wasser sind. Ist die Temperatur zu gering können sie zerfallen, wenn das Wasser zu sehr kocht können sich Teile von den Nockerln ablösen. Am Besten erst wenn alle Nockerln im Topf sind, die Temperatur reduzieren.

Topfennockerl mit ApfelmusTopfennockerl mit Apfelmus in einer Pfanne

 

 

 

 

 

Portionen 2 Hauptspeisen oder 4 Desserportionen

Topfennockerln mit Apfelmus

Locker-fluffige Topfennockerln mit Semmelbröseln und Apfelkompott

25 minDauer

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Zutaten

    Für die Nockerln:
  • 250g Topfen (mager oder normal)
  • 4 EL zerlassene Butter (40 g)
  • 1 Ei (M)
  • 2 EL Weizen- oder Dinkelmehl (Type 405)
  • 2 EL Kristallzucker
  • 1 EL Weizengrieß
  • Für die Brösel:
  • 3 EL Butter (30 g)
  • 60 g feine Semmelbröseln
  • 3 EL Zucker (35g)
  • Staubzucker zum Bestäuben (optional)

Anleitung

  1. Topfen mit Ei, zerlassener Butter, Mehl, Grieß und Salz vermischen und 10 Minuten ziehen lassen.
  2. Leicht gesalzenes Wasser aufkochen.
  3. Zwei Esslöffeln kurz in das Wasser tauchen (so bleibt der Teig nicht kleben) und Nockerln aus der Masse formen.
  4. Die Nockerln 8-10 Minuten im Wasser zuerst leicht kochen, dann ziehen lassen.
  5. Währenddessen Butter, Bröseln und Zucker in einer Pfanne vorsichtig goldgelb rösten. Sobald die Bröseln Farbe annehmen, von der Herdplatte nehmen, sie dunkeln durch die Hitze der Pfanne noch etwas nach.
  6. Die Nockerln mit einem Schaumlöffel vom Topf in die Pfanne heben (Wasser etwas abtropfen lassen) und vorsichtig in der Bröselmischung wälzen.
  7. Nach Belieben mit Staubzucker bestäuben. Dazu passen Früchte, Fruchtkompott und Apfelmus.

Notes

EL/TL sind immer gestrichen, wenn nicht anders angegeben

Der österreichische (Speise-)Topfen ist nicht unbedingt dem deutschen Quark gleichzusetzen. Topfen hat eine feste, eher krümelige Konsistenz und einen geringeren Wasseranteil als Quark. Bei Quark eventuell vor Verwendung noch durch ein Tuch/Sieb abtropfen lassen.

7.6.4
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http://www.cinnabuon.com/2018/02/19/topfennockerl-mit-apfelmus/

 

Schoko Energiebällchen

Klein, rund und gesund. Energiebällchen gibt es in den verschiedensten Formen und sie eignen sich perfekt als gesunder Snack für zwischendurch. Außerdem sind sie super einfach selbst herzustellen. Alles was ihr dazu benötigt ist ein guter Standmixer mit ordentlich „Saft“.

Was kommt rein?

Die Basis für die Energiebällchen bilden Medjool Datteln. Datteln gibt es in verschiedenen Varianten, frisch oder getrocknet. Eine der besten Sorte sind die Medjool Datteln, da sie einen karamelligen Eigengeschmack haben und sich daher perfekt für die Rohkostbäckerei eignen.

Zudem kommen rohes Kakaopulver – das übrigens sehr reich an Antioxidantien ist (Antioxidantien bekämpfen freie Radikale welche schlecht  für unseren Körper sind, da sie unsere Zellen schädigen oder funktionsunfähig machen) – und gemahlene Mandeln mit rein.

Schoko-Energiebällchen gewälzt in Kokosraspeln und Pistazien Schoko-Energiebällchen gewälzt in Kokosraspeln und Pistazien  Schoko-Energiebällchen gewälzt in Kokosraspeln und Pistazien

 

 

 

 

 

Datteln, Mandeln, roher Kakao, lauter gesunde Dinge die viel Energie liefern, satt halten, gesund sind und kombiniert noch süß schmecken! Was will man mehr?!

Man will noch mehr gesunde, leckere Kreativität und diese bietet sich bei der Anzahl an Möglichkeiten in denen man Energiebällchen wälzen kann. Kokosraspeln, divere Nusssplitter, Kakaopulver, Meersalz, Mohn oder getrocknete Blüten. Vor Kurzem habe ich mir eine getrockente Gewürz-Blütenmischung von Sonnentor besorgt, welche ich eigentlich für die Garnierung von Pancakes verwenden wollte. Da kam mir die Idee, dass man die Mischung auch für Energiebällchen verwenden könnte. Gedacht, getan und ziemlich gelungen.

Die sogenannte „Flower Power“ Gewürz-Blüten Zubereitung enthält Sonnenblumenblätter, Rosenblüten, Zimt, Vanille und und und. Zudem duftet die Mischung nach… Hm, ich weiß gar nicht genau. Ich dachte anfangs nach Lavendel, aber eigentlich ist in der Mischung gar kein Lavendel drin. Naja, das zeigt wohl wiedermal, dass ich leider keine Ahnung von Blumen und Blüten habe, obwohl ich in meiner Kindheit viele Waldblühmchen identifizieren konnte. Ähm, so viel dazu…

Jedenfalls, Blumenkinder aufgepasst, wenn ihr mal etwas extravagantes testen wollt und eure Freunde mit ausgeflippten Energiebällchen überraschen möchtet, probiert doch mal ein paar eurer Energiebällchen in getrockenten Blüten zu wälzen. Sieht schön aus und schmeckt lecker!

Schoko-Energiebällchen gewälzt in Kokosraspeln und PistazienFlower-Power Gewürzblüten Zubereitung von Sonnentor

 

Schoko Energiebällchen

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In 5 Minuten fertig: Energiebällchen - der gesunde Snack für zwischendurch

5 minDauer

5 min

10 min

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Zutaten

  • 12 Medjool Datteln, entkernt
  • 3 EL rohes Kakaopulver
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • 1 EL Mandelmilch
  • Kokosraspeln, gehackte Pistazien (gesalzen), Gewürzblüten, rohes Kakaopulver, Nusssplitter etc.

Anleitung

  1. Die entkernten Medjool Datteln und die Mandelmilch mit einem leistungsstarken Standmixer zu einer Paste bearbeiten. Alternativ eignet sich auch ein starker Stabmixer wenn ihr keinen "Food Processor" daheim habt.
  2. Anschließend das rohe Kakaopulver und die gemahlenen Mandeln mit der Dattelpaste gut vermengen. Hilfreich ist dabei ein Handrührgerät oder Schneebesen.
  3. Optional: Die Masse für 30 Minuten im Kühlschrank oder 10 min im Gefrierschrank kühlen. So lassen sich später einfacher Bällchen formen.
  4. In der Zwischenzeit können Kokosraspeln, Pistazien und Co. vorbereitet werden.
  5. Die Masse aus der Kühlung nehmen und mit sauberen Händen kleine Bällchen formen. Diese dann in einer Mischung nach Wahl wälzen.
  6. Die süßen Energiehappen sind bis zu 3 Wochen im Kühlschrank haltbar und schmecken gekühlt auch am Besten!
7.6.4
18
http://www.cinnabuon.com/2018/02/16/schoko-energiebaellchen/

Karottenkuchen mit Zimt

Ist es nicht schön, wenn man durch den Park rennt und dabei durch bunte Blätter laufen kann? Immer wenn es zu herbsteln beginnt kommen bei mir Kindheitserinnerungen auf, denn der Herbst ist nach dem Sommer meine Lieblingsjahrezeit. Ich liebe Herbstmode, Waldspaziergänge im Laub und die ganzen Leckereien die im Herbst auf einen warten. Kürbis und Kastanien stehen dabei ganz oben auf meiner Lieblingsliste. Noch heute macht meine Mama immer geröstete Kastanien wenn ich daheim zu Besuch bin – ein echter Klassiker mit Butter, der einfach immer geht.

Ein Grund warum mir der Herbst so viel Spaß macht, ist also die Herbstküche. Mit den Rezepten die im Oktober auf euch warten, möchte ich einerseits meine Lieblings-Herbstrezepte mit euch teilen und andererseits zeigen, was man tolles aus Kürbis, Maronen, Pilzen und Co. zaubern kann.

Mein heutiges Rezept ist zwar auch orange, jedoch handelt es sich dabei nicht um Kürbis sondern um Karotten. Karottenkuchen ist ein echter Klassiker den es mittlerweile in den verschiedensten Variationen gibt. Wichtig ist, dass er auf jeden Fall saftig und schnell zu zubereiten ist. Für den „Herbstgeschmack“ kommt in meinen Karottenkuchen etwas Zimt rein und ich sage euch: das schmeckt SO lecker!

Portionen 12

Karottenkuchen mit Zimt

Saftiger Karottenkuchen mit Zimt

20 minDauer

30 min

50 min

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Zutaten

  • 400 g Dinkelmehl Type 630
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Ei
  • 50 g Kokosraspeln
  • 1 bis 2 TL Zimt (nach Geschmack)
  • 150 g trockenes Süßungsmittel nach Wahl (z.B Rohrzucker)
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • optional: geriebene Schale einer (Bio) Orange
  • 400 bis 500 g Karotten
  • 120 ml geschmacksneutrales Öl (z.B Kokosöl)
  • 80 g Apfelmus

Anleitung

  1. Trockene Zutaten in einer Schüssel mischen.
  2. Karotten schälen, fein raspeln und in einer separaten Schüssel mit dem Öl, Ei und dem Apfelmus mischen.
  3. Anschließend trockene und feuchte Zutaten mit den Händen zu einem Teig verkneten.
  4. Eine große Kastenform oder große Springform einfetten und den Teig damit befüllen.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad circa 30 Minuten backen (am besten eine Stäbchenprobe machen).
  6. Kuchen auskühlen lassen und zum Beispiel mit Kokossahne servieren.

Notes

Wenn ihr eine Kastenform verwendet ist die Backzeit etwas länger: 40 - 50 Minuten. Ich habe eine 20 x 20 cm große Backform verwendet, dann beträgt die Backzeit ca. 30 Minuten.

7.6.4
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http://www.cinnabuon.com/2017/10/03/karottenkuchen-mit-zimt/

Avocado Brownies

Mal ganz unter uns: so ein richtig schokoladiger und fudgy Brownie ist doch schon etwas Feines, oder? Auf der Liste meiner Liebligsdesserts steht er auf jeden Fall ganz oben mit einer großen Kugel Eis und reichlich Sahne sowie Schokosauce. Früher bei mir ganz klassisch mit viel Fett und Zucker, heute jedoch greife ich lieber zur gesünderen Variante und suche ständig nach gesunden Alternativen für meine Lieblingsdesserts.

Ob ihr es glaubt oder nicht, es gibt auch eine gesündere Version für Brownies, die mindestens genauso lecker schmeckt – wenn nicht sogar besser. Aus meiner Mission wurden Avocado Brownies. Bisher habe ich viel mit Bananen in Schokokuchen experimentiert (schmeckt auch sehr lecker!), aber Avocados bieten noch mal den richtigen Fettanteil den Brownies brauchen um richtig soft zu werden. Noch dazu muss man kein schlechtes Gewissen haben und fühlt sich danach viel besser, weil der Blutzuckerspiegel nicht unnötig nach oben schnellt und auf einmal wieder nach unten.

In mein Rezept für Avocado Brownies kommt nur das Beste rein. (Natürlich) Avocados, Bananen, rohes Kakaopulver, Schokolade mit hohem Kakaoanteil und Kokoszucker sind die Hauptzutaten. Wer will kann auch etwas Milchschokolade hineinmischen – die Avocado Brownies sind dann immer noch gesünder als die klassische Variante die größtenteils aus Butter und Zucker besteht.

Toppingvariationen gibt es viele. Meersalz, gehackte Nüsse, Gojibeeren oder eine vegane Schokoganache lassen die Herzen aller Browniefans höher schlagen (meines zumindest 😀 ).

Zu den Avocado-Brownies passen veganes Eis (Nice cream zum Beispiel) oder Kokossahne. Das Rezept für die Kokossahne findet ihr ebenfalls in der Rezeptbox.

 

Portionen 12

Avocado Brownies

Gesunde Power-Brownies mit der grünen Superfrucht Avocado.

15 minDauer

30 min

45 min

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Zutaten

  • 1 reife Avocado
  • 1 Banane
  • 3 Eier
  • 5 EL Agavendicksaft
  • 3 EL Kokosblütenzucker
  • 125 g Zarbitterschokolade 85% Kakaoanteil
  • 100 g Vollmilchschokolade
  • 2 EL rohes Kakaopulver
  • 2 TL Vanillemark
  • 80 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • Schoko-Ganache (reicht für 1/3 der Brownies)
  • 1 gehäufter EL (festes) Kokosöl
  • 1 EL rohes Kakaopulver
  • 1 EL Agavendicksaft
  • weitere Garnierungsmöglichkeiten:
  • grobes Meersalz, Gojibeeren, gehackte Nüsse
  • Kokossahne
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 EL Vanillemark

Anleitung

  1. Backofen auf 180°C vorheizen und eine Backform mit Kokosöl ausstreichen und anschließend mit Mehl ausstauben.
  2. Schokolade in einer Schüssel über Wasserbad schmelzen (Alternative: in der Mikrowelle schmelzen).
  3. Avocado entkernen und das Fruchtfleisch gemeinsam mit der Banane in eine Schüssel geben und zerstrampfen. Ihr könnt auch einen Stabmixer verwenden damit keine Stücke mehr vorhanden sind.
  4. Kokosblütenzucker und Agavendicksaft mit der Avocado-Bananenmischung vermengen.
  5. Ein Ei nach dem anderen mit der Masse vermengen und am Ende das Vanillemark einrühren.
  6. In einer separaten Schüssel, Mehl, rohes Kakaopulver und Salz vermengen. Anschließend langsam unter die Avocadomasse heben.
  7. Den Teig in die Backform füllen und für 30 Minuten backen.
  8. Für die Ganache alle Zutaten verrühren und die ausgekühlten Brownies damit bestreichen.
  9. Für die Kokossahne, die Dose Kokosmilch über Nacht verkehrt in den Kühlschrank stellen. Öffnen und die oberste Cremeschicht abheben, der verbleibende Rest in der Dose ist normalerweise Kokoswasser welches ihr für Smoothies verwenden könntet. Die Creme in einen Topf geben und ganz normal wie tierische Sahne mit einem Handmixer aufschlagen. Vanillemark unterheben und fertig ist eure gesunde Sahne. Laktosefrei und vegan!
7.6.4
12
http://www.cinnabuon.com/2017/09/10/avocado-brownies/

Bananenbrot mit Blaubeeren

Klassisches Bananenbrot kennen die meisten von uns schon, deshalb gibt es jetzt mal eine aufgepeppte Version. Dazu habe ich mein Lieblings-Bananenbrot mit Blaubeeren verfeinert. Das Rezept ist super einfach und glaubt mir – ein Stück ist nicht genug, denn dieses Bananenbrot macht Lust auf mehr.

Ich liebe dieses Rezept, weil es ein einfaches, super saftiges Bananenbrot zaubert und durch die Zugabe von Blaubeeren bekommt dieses sogar noch eine fruchtige Note.

Bananenbrot – Kuchen oder Brot?

Obwohl der Name recht eindeutig ist, scheint es sich bei Bananenbrot um eine Mischung aus Kuchen und Brot zu handeln. Egal ob Kuchen oder Brot, klar ist, ein richtiges Bananenbrot soll saftig sein und natürlich nach Bananen schmecken. Tipp: je reifer die Bananen, desto süßer im Geschmack. Das Gebäck eignet sich prima als Frühstück, passt aber auch besonders gut zu Kaffee. Mit Kokossahne wird es zu einem leckeren Kuchen, bestrichen mit Marmelade zu einer leckeren Frühstücksvariation.

Bananenbrot und seine Formen

Klassisch wird das Bananenbrot normalerweise in einer Kastenform gebacken, jedoch lassen sich auch ganz einfach Muffins daraus zaubern. Achtung: Für diese verkürzt sich die Backzeit jedoch etwas. Das Bananenbrot ist für eine Kuchentafel gedacht? Dann probiert doch einfach mal verschiedene Kuchenformen aus, wie zum Beispiel eine Kranzform.

Bananenbrot für Sportler

In dieses Bananenbrotrezept kommen nur gute Zutaten hinein. Es ist reich an Kohlenhydraten und liefert deshalb wichtige Energie, speziell für Ausdauersportler. Warum die Banane dabei eine so wichtige Rolle spielt erfährt ihr wenn ihr weiter lest:

Wunderwaffe Bananen: Warum die gelbe Frucht so wichtig für uns ist

Bananen beinhalten drei natürliche Zucker: Saccharose, Glucose und Fruktose. In Kombination mit den Ballaststoffen, die ebenso in Bananen stecken, werden sie damit zu einem wahren Energielieferanten. Sie wirken sofort und langfristig.

Bananen können jedoch noch mehr. Beispielsweise helfen sie Depressionen vorzubeugen, denn sie enthalten ein Protein welches der Körper in Serotonin – ein Glückhormon – umwandelt. Der Verzehr von Bananen kann also die Laune bessern.

Außerdem sind Bananen gut für den Blutdruck und beugen Bluthochdruck vor. Warum? Weil Bananen reich an Kalium sind und wenig Salze enthalten.

Die Liste mit Gründen warum Bananen so gesund für uns sind ist hiermit noch nicht zu Ende. Ich möchte euch jedoch nicht länger auf die Folter spannen und leite euch hiermit zum Rezept weiter. Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und bin gespannt wie es euch schmeckt 🙂

Bananenbrot mit Blaubeeren

Das klassische Bananenbrot wird um eine Variation erweitert: Blaubeeren und Zitrone verfeinern den fluffigen Bananentraum

10 minDauer

1 hr

1 hr, 10

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Zutaten

  • 2 große Eier
  • 250 g Bananen
  • 170 g Kokoszucker
  • 70 g Kokosöl
  • 70 g Griechischer Joghurt
  • 190 g Dinkelmehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • Schale 1 BIO Zitrone
  • 120 g Blaubeeren

Anleitung

  1. Ofen auf 175° C vorheizen und eine Brotbackform (ca. 31×16×10 cm) entweder einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Eier, zerdrückte Bananen, Kokoszucker, Kokosöl und Griechischen Joghurt in eine große Schüssel geben und mit einem Handrührgerät vermengen.
  3. Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel vermengen und anschließend zur Eimischung geben.
  4. Die Masse kurz mit dem Handrührgerät mixen und anschließend sanft Blaubeeren und abgeriebene Zitronenschale unterheben.
  5. Nun den Teig in die Backform einfüllen und für ca. 50 Minuten backen. Mit dem Zahnstochertest nach 30 Minuten und anschließend nach allen 10 Minuten testen ob das Bananenbrot schon fertig gebacken ist.

Notes

Für das Klassische Bananenbrot, einfach die zwei letzten Zutaten aus der Liste (Blaubeeren und Zitronenschale) weglassen und dafür 1 TL Zimt zur Masse hinzufügen.

7.6.4
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Rohkostkuchen

Sie sind leicht, frisch und cremig: Passend zu den Temperaturen serviere ich gerne leckere Raw Cakes aus dem Kühlschrank. Anders als gewöhnliche Kuchen muss die Rohkostvariante nicht in den Backofen, sondern wird – wie der Name schon sagt – mit rohen Zutaten zubereitet.

Kuchenschlemmern ohne Reue

Eine gesunde Ernährung und süßes Verlangen müssen sich nicht unbedingt ausschließen. Wer sich gesund ernähren will, dem steht eine große Auswahl an gesünderen Alternativen zur Auswahl, denn streng genommen sind Raw Cakes sogar gesund! Sie enthalten nämlich ausschließlich gesunde Zutaten wie Nüsse, Datteln und frisches Obst. Zudem sind Rohkostkuchen meist vegan, denn sie kommen ohne Milch, Eier und andere tierische Produkte aus. Gebacken werden muss das Rohkostgebäck nun also auch nicht.

„Rohkostkuchen müssen nicht gebacken werden & kommen ohne tierische Produkte aus!“

Nährstoffreicher Gaumenschmaus

Nüsse, Datteln und Obst liefern wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Ballaststoffe, Eiweiße und gesunde Fette. Speziell Datteln trumpfen mit richtig vielen Mineralstoffen wie Kupfer, Zink, Kalium, Kalzium und Magnesium.

Herstellung der Raw Cakes

Für die Herstellung der Raw Cakes braucht ihr eine Reihe rohköstlicher Zutaten. Hier eine kleiner Überblick:

  • Nüsse (z.B. Cashews, Mandeln, Pecan, Walnüsse)
  • Datteln
  • Kokosöl
  • Kokosflocken
  • Kakaopulver
  • Vegane Milch (Kokosmilch, Mandelmilch oder ähnliche)
  • Frisches Obst

So wie die meisten Kuchen, bestehen auch Raw Cakes aus einem Boden. Dieser besteht meist aus verschiedenen Nüssen, Datteln und Kokosöl. Alle Zutaten werden mit einem Mixer zu einer Masse verarbeitet und diese wird anschließend in die Backform gedruckt. Während der zweite Schritt – die Creme – zubereitet wird, kommt der Boden in das Gefrierfach.

Für die Creme werden Nüsse und vegane Milch mit einem Hochleistungsmixer gemixt bis eine cremeartige Masse entsteht. Das Nussmus wird anschließend mit natürlichen Süßungsmitteln wie beispielsweise Ahornsirup oder Bananen gesüßt und nach Belieben verfeinert. Die Creme wird anschließend in die Form gefüllt und der Rohkostkuchen kommt wieder zurück in den Gefrierschrank. Dort bleibt der Kuchen bis sich die Creme gefestigt hat.

Der Kuchen sollte ca. 20-30 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank genommen werden, damit er antauen kann. So erhält er die optimale Verzehrkonsistenz!

Das tolle an Rohkostkuchen ist, dass sie lange halten und problemlos im Voraus zubereitet werden können.

Vier leckere Rezepte zum Nachmachen:

Mit diesen Rezepten möchte ich euch zeigen, dass Rohkostkuchen mindestens genauso lecker schmecken wie „Normalo“-Kuchen:

Roher Bananenkuchen

Rohe Schoko-Minis

Rohe Zitronen-Bites

Roher Apfelkuchen

Roher Bananenkuchen

Es ist Sonntag und es regnet. Der perfekte Tag also um ein neues Rezept mit euch zu teilen. Seit einiger Zeit hat es nun schon keine Raw Cakes mehr bei mir gegeben, was ziemlich schade ist, da ich ein absoluter Fan der rohen Bäckerei bin. Letzte Woche jedoch, habe ich ein wenig experimentiert und versucht einen rohen Bananenkuchen auf die Beine zu stellen. Wenn ihr die Zutatenliste seht werdet ihr lachen, denn die ist so kurz, dass ihr euch sicher denk „da ist doch nichts dabei“. Ich muss zugeben, der Kuchen ist wirklich sehr einfach, aber glaubt mir, er schmeckt extravaganter als er auf den ersten Blick scheint. Für mich war ein dezenter Bananengeschmack wichtig und dieser ist mir gelungen. Ich hoffe damit auch euren Geschmeck getroffen zu haben.

Dieser rohe Bananenkuchen ist super cremig und basiert auf einen Schoko-Nuss Boden. Die vegane Creme mixt ihr ganz einfach entweder aus frisch zermahlenen Cashewnüssen oder BIO Cashewmus. Wenn es schnell gehen soll greife ich gerne zur zweiten Variante.

Tipp: Speziell wenn ihr keinen starken Mixer habt, ist die Verwendung von Cashewmus sehr praktisch.

 

Portionen 4

Roher Bananenkuchen

Dieser rohe Bananenkuchen ist 100% vegan und liefert wertvolle Fette und Eiweiße durch den hohen Anteil an Nüssen.

30 minDauer

3 hr

3 hr, 30

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Zutaten

    Boden
  • 7 Datteln
  • 30 g Haselnüsse, gehackt
  • 40 g Mandeln
  • 20 g rohes Kakaopulver
  • 3 EL Wasser
  • Bananen Creme
  • 280 g BIO Cashewmus
  • 200 g Bananen, zerstampft
  • 125 ml Mandelmilch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1-1,5 EL Ahornsirup

Anleitung

  1. Datteln, Wasser, Mandeln und rohes Kakaopulver in den Mixer geben und zu einer kombakten Masse verarbeiten. Gehackte Haselnüsse unter die Masse heben.
  2. Die Dattel-Nussmasse in die Form drücken, anschließend in das Gefrierfach geben.
  3. Während die Bodenmasse kühlt, kann die Bananencreme zubereitet werden.
  4. Für die Bananencreme, alle Zutaten mit einem Handmixer vermengen und abschmecken. Die Creme in die Form füllen.
  5. Der Kuchen muss nun für 2-4 h beziehungsweise bis die Creme fest geworden ist im Gefrierschrank ruhen.
  6. Vor dem Servieren, den Kuchen für 15-20 Minuten antauen lassen und mit Schokoraspeln dekorieren.
7.6.4
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Avocadokuchen mit Zitronenguss + I am back

Nach einer unglaublich langen Pause bin ich zurück mit neuen Rezepten und Ideen rund um die Themen Genuss und Ernährung. Naja „Pause“ ist vielleicht das falsche Wort. Wie viele von euch wissen war ich knapp neun Monate lang im Ausland unterwegs und hatte nicht viel Zeit mich meinem Foodblog zu widmen. Das war zwar nicht so geplant, aber mein Studium hat mich dermaßen eingespannt, dass es nicht viel Spielraum für Freizeitbeschäftigungen gab. Und weil ich keine halben Dinge machen wollte habe ich mich entschieden meine Ideen für zukünftige Posts aufzuschreiben um sie später in der Heimat umzusetzen.

Nachdem ich im Mai wieder nach Hause gekommen bin hielt es mich nicht lange dort, denn gemeinsam mit meinem Freund ging es nach Kurzem schon wieder ab Richtung Osten – oder so wie es sich für mich im Flugzeug angefühlt hatte – ans andere Ende der Welt: Bali.

Nach 20 h Reisezeit und einem mords Jetlag kamen wir im Paradies des indischen Ozeans an um dort Reisterrassen, Kaffeeplantagen, weiße Sandstrände, wahnsinns Wellengänge und wunderschöne Tempel zu entdecken. Natürlich haben wir Bali auch von seiner kulinarischen Seite kennengelernt und weil ich meine Eindrücke gerne mit euch teilen möchte wird es dazu bald auch einen eigenen Post geben.

Nun bin ich (vorerst) aber wirklich mal zu Hause in Österreich und war diese Woche schon recht fleißig. Inspiriert von Indonesien habe ich deshalb an einem neuen Rezept gefeilt, welches ihr super beim Nächsten Kaffeetratsch mit Freunden und Familie mitbringen könnt um nette Komplimente einzuheimsen.

Clean, simple und grün: die Rede ist von einem saftigen Avocadokuchen mit Zitronenguss. Und saftig ist er wirklich! Das haben wir nämlich den gesunden Fetten der Avocado und des Kokosöls zu verdanken. Das Rezept ist ideal für eine Kastenform. Ich, experimentierfreudig wie ich bin, habe jedoch die Hälfte des Teiges für eine kleine, niedrige Kastenform verwendet und mit der anderen Hälfte meine Desserringe aufgefüllt um Mini-Avocadokuchen zu kreieren.

Getoppt habe ich den Avocadokuchen dann mit Limettenglasur und die Mini-Avocadokuchen mit Zitronenglasur (weil mir natürlich die Limetten ausgegangen sind). Was besser schmeckt ist wahrscheinlich Geschmackssache. Ich bin eher der Fan von Zitronenglasur, aber beide Variationen sind sehr erfrischend und bilden einen tollen Kontrast zur Avocado.

Die Mini-Avocadokuchen waren natürlich um einiges schneller fertig gebacken als die Kastenform. Bei mir hat das ca. 20 Minuten gedauert. Der Kastenkuchen war erst nach 30 minuten fertig. Aber ich sage immer, nichts geht über den Zahnstochertest!

Der Avocadokuchen hat es auch schon zum Verkosten in ein Fitnessstudio geschafft und war dort so beliebt, dass ich sogar das Rezept rausrücken musste (brrr, abwarten und auf meinen Blog gucken.) Meine fließigen Nachbäckerrinnen haben den Avocadokuchen in einer Kastenform für 50 Minuten gebacken und waren dann ganz enttäuscht, dass der Kuchen nicht gleich saftig geworden ist. Deshalb gebe ich jetzt lieber eine ungefähre Backzeit an und berufe mich auf den Zahnstochertest. Saftig soll er werden, der Avocadokuchen.

Am Ende des Posts findet ihr übrigens Infos darüber, wo ihr Dessertringe und Kokosblütenzucker, sowie Kokosblüten-Puderzucker online kaufen könnt. Natürlich findet ihr letzteres auch im Reformhaus oder gut ausgestatteten Supermärkten.

So, nun hab ich euch aber lange genug auf die Folter gespannt. Los gehts mit dem grünlichen Leckerbissen.

Portionen 20

Avocadokuchen mit Zitronenguss

Ein einfacher Becherkuchen mit Avocado und erfrischender Zitronenglasur. Perfekt für die Kaffeetafel.

60 min

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Zutaten

  • 225 g Kokosöl + mehr zum Einfetten der Form
  • 350 g Dinkelmehl
  • 1 (ca. 250 g) reife Avocado
  • 200 g Kokosblütenzucker
  • 1 Bourbonvanille
  • Salz
  • 4 Eier (Gr. M)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 50 g gemahlene Mandeln + mehr zum Ausstäuben der Kuchenform
  • 50 ml Milch
  • 30 g Pistazienkerne
  • 250 g Kokosblüten-Puderzucker
  • 5–6 EL Zitronensaft
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • Backpapier zum Abdecken

Anleitung

  1. Ofen vorheizen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/Gas: s. Hersteller).
  2. Eine Kastenkuchenform (25 cm lang; 1 1⁄2 l Inhalt) gut einfetten und mit Mandeln ausstäuben. Avocado längs halbieren und den Kern herauslösen. Fruchtfleisch aus der Schale lösen.
  3. Mit einem Stabmixer fein pürieren.
  4. Die halbe Vanilleschote längs halbieren und das Mark mit einem Messer herauskratzen.
  5. 225 g Kokosöl, Kokosblütenzucker, Vanillemark und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgeräts cremig rühren. Eier nacheinander unterrühren.
  6. 350 g Mehl, Backpulver und Mandeln mischen. Mehlmix, Avocado­püree und Milch abwechselnd unterrühren.
  7. Teig in die Kastenform füllen, glatt streichen. Im heißen Ofen 40-50 Minuten backen (Zahnstochertest). Ca. 20 Minuten vor Ende der Backzeit den Kuchen mit Backpapier abdecken. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  8. Dann vorsichtig aus der Form stürzen. Auskühlen lassen.
  9. Pistazien grob hacken. Für den Guss Kokosblüten-Puder­zucker und Zitronensaft glatt rühren, Zitronenschale unterrühren. Kuchen mit dem Guss überziehen. Mit Pistazien bestreuen und trocknen lassen.

Notes

Für die Variante mit Mini-Kuchen braucht ihr 12 Dessertringe (ø 7,5 cm ) . Dazu die Ringe zu 2/3 füllen. Die Kuchen gehen durch das Backpulver ziemlich auf. Ich hab sie nach dem Backen dann einfach gerade abgeschnitten und mit der Glasur verziert. Den "Deckel" könnt ihr ja einfach so essen 🙂 Die Backzeit beträgt hier 20-25 Minuten (Zahnstochertest).

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http://www.cinnabuon.com/2017/08/04/avocadokuchen-mit-zitronenguss/

HILFREICHES:

Auf Amazon habe ich meine Dessertringe gekauft und hier findet ihr beispielsweise Kokosblüten-Puderzucker, als auch normalen Kokosblütenzucker.

Das Originalrezept habe ich auf LECKER.de gefunden und abgeändert.

 

 

Nicecream – gesunde Eiscreme

Vegan, zuckerfrei, fettfrei, schnell gemixt und super lecker!

Für alle die sie noch nicht kennen: Nicecream ist gesunde, rohvegane Eiskreme, gemixt aus nur 1 Zutat – und zwar BANANEN. Das tolle daran ist nicht nur, dass sie gesund und vegan ist, sondern auch, dass die Wartezeit bei der Herstelltung viel kürzer ist als bei herkömmlicher Eiscreme.

Wenn ihr wissen wollt, wie man aus Bananen lecker Eiscreme zaubert, die man auch als Frühstück genießen kann, werft doch einen Blick auf dieses Basisrezept.

Alles was ihr dazu braucht sind reife Bananen. Ich gebe meine gerne über Nacht in das Gefrierfach, damit ich mir am Morgen schnell frische Nicecream zubereiten kann.

Tipp: Wenn ihr genügend Platz im Gefrierfach habt, könnt ihr auf Vorrat mehrere Bananen einfrieren. Dazu die Bananen schälen und in Stücke schneiden. Wie groß die Stücke sein sollen hängt von der Leistung eures Mixers ab. Da ich hier in Frankreich nur einen Smoothiemaker habe, muss ich meine Bananen in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die kommen dann in einen Frischhaltebeutel und ab in das Gefrierfach. So könnt ihr auch leichter portionieren.

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Prinzipiell reicht schon ein einfacher Stabmixer um die Bananen zu Nicecream – auch Nana Cream genannt – zu zubereiten. Mit einem Smoothiemaker oder einer Küchenmaschine funktioniert das natürlich einfacher und schneller. Falls der Mixer nicht so leistungsstark ist, lieber etwas Pflanzenmilch hinzufügen und die Bananen erst antauen lassen!

Ihr könnt eure Nicecream sofort essen oder zurück in das Gefrierfach geben damit sie richtig cremig und noch etwas härter wird. So erreicht ihr die optimale „Eiskonsistenz“. Wenn ihr sie sofort nach der Zubereitung esst ist sie meist etwas flüssiger (wie ihr auf meinem Foto sehen könnt – ich mag das so, wenn ich Nicecream zum Frühstück esse).

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Pimp your Nicecream! Durch Zugabe verschiedenster Gewürze und Früchte, könnt ihr unendlich viele Kreationen aus Nicecream zaubern:
  • andere Früchte (Himbeeren, Blaubeeren, Mango)
  • Granola
  • Nüsse und Samen
  • Nutella
  • roher Kakao
  • Honig
  • Nussbutter (Erdnuss, Mandel, …)
Inspiration zum Ausprobieren:
  • Himbeer-Nicecram
  • Schoko-Orangen-Nicecream
  • Zitronen-Nicecream
  • Mango-Nicecrem
  • Vanille-Nicecream
  • Zimt-Nicecream
  • etc.

Nicecream

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Gesunde Eiskreme und noch dazu vegan! Nicecrem lässt gesundheitsbewusste Herzen höher schlagen.

5 minDauer

5 min

Save RecipeSave Recipe

Zutaten

  • 2 reife Bananen, gefroren
  • bei Bedarf etwas Pflanzenmilch (ca. 1-2 EL)
  • Toppings:
  • Schokodrops
  • Datteln, gehackt
  • Apfelstücke

Anleitung

  1. Bananen schälen und in kleine Stücke schneiden. In einem Kühlbeutel für mindesten 2 Stunden in das Gefrierfach geben (Tipps dazu findet ihr am Anfang meines Posts).
  2. Gefrorene Bananenstücke in den Mixer geben und bei Bedarf etwas Pflanzenmilch hinzugeben. Aber wirklich nicht viel, sonst wird die Eiskreme flüssig!
  3. Solange mixen bis die Bananen schön cremig sind. Und eigentlich ist eure Nicecream dann schon fertig. Ihr könnt sie entweder gleich genießen oder nochmals für 30-60 Minuten in das Gefrierfach geben, damit ihr die optimale "Eiskonsistenz" erzielt. Nach dem Mixen ist die Nicecream meist etwas flüssiger aufgrund der Wärme des Mixers.

Notes

Weiter oben im Post findet ihr Ideen um eure Nicecream mit Früchten, Gewürzen, Schoko uvm. aufzupeppen. Ich habe mich diesmal für Äpfel, Granola und Datteln entschieden 🙂 Viel Spaß beim Ausprobieren!

7.6.4
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http://www.cinnabuon.com/2016/10/01/nicecream-gesunde-eiscreme/

 

 

Schokomuffins

Schokomuffins gesund? Ja das geht, und zwar indem wir klassische Backzutaten wie Kakao, Öl, Butter, Weizenmehl und Zucker mit gesünderen Varianten austauschen. Dazu hab ich mich für Stevia, Dinkelmehl, Kokosöl und rohen Kakao entschieden.

Roher, ungesüßter Kakao enthält fast vier mal so viel Antioxidantien wie verarbeitete dunkle Schokolade! Und Antioxidantien sind wichtig, da sie unseren Körper vor freien Radikalen schützen.

Roher Kakao und Schokolade sind zwei komplett unterschiedliche Lebensmittel. Verarbeitete Schokolade enthält gerösteten Kakao, Zucker, Milch und andere Inhaltsstoffe. Der Unterschied wird auf englisch deutlicher. Denn roher Kakao wird „raw cacao“ genannt, und in Schokolade kommt „cocoa“ rein. Na, der Unterschied liegt nicht nur in der Schreibweise.

Schokomuffins_1

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Es gibt sogar Studien die gezeigt haben, dass die Zugabe von Milch in Schokoladeprodukten, die Aufnahme von Antioxidatien verhindert bzw. blockiert. Verarbeitete Schokolade schmeckt zwar ziemlich lecker, aber mit den Gesundheitsvorteilen rohen Kakaos hat das leider nichts mehr zu tun!

Deshalb kommt in unsere Schokomuffins nur das Beste rein und zwar unbehandeltes, rohes Kakaopulver. Das bekommt ihr im Reformhaus oder könnt es online in diversen Onlineshops bestellen. Ich persönlich bin ein Fan von diesem hier.

Portionen 16

Schokomuffins

Schokomuffins à la Clean Eating. Einfach, schnell und gesünder als herkömmliche Schokomuffins.

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Zutaten

  • 400 g Dinkelmehl
  • 1 EL Backpulver
  • 2 EL rohes Kakaopulver (ungesüßt)
  • 100 g vegane Milchschokolade
  • 115 g Stevia
  • 2 Eier
  • 150 ml griechischer Joghurt
  • 150 ml Mandelmilch
  • 4 EL Kokosöl, geschmolzen
  • 150 g vegane Milchschokolade zum Garnieren
  • Gojibeeren, Nüsse, Zuckerstreußel - was immer euer Herz begehrt
  • Muffinform
  • Papierförmchen

Anleitung

  1. Ofen auf 180° C vorheizen und Papierförmchen in der Muffinform oder auf einem Backblech ausbreiten.
  2. Mehl, Backpulver und Kakao in eine ausreichend große Schüssel sieben und Stevia unterrühren.
  3. In einer separaten Backschüssel Eier mit griechischem Joghurt, Mandelmilch und Kokosöl verrühren, dann zur Schüssel mit den trockenen Zutaten geben. Gut vermengen, bis ein cremiger Teig ohne Klumpen entsteht.
  4. Schokolade in der Mikrowelle oder über einem Wasserbad schmelzen und in den Teig einrühren.
  5. Die Muffinförmchen mit einem Löffel beinahe bis zum Rand mit der Schokoladenmasse füllen.
  6. 25-30 Minuten backen, bis die Schokomuffins gut aufgegangen sind und sich fest anfühlen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann mit geschmolzener Schokolade bestreichen und Streußeln, Nüssen oder Gojibeeren dekorieren.
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http://www.cinnabuon.com/2016/08/10/schokomuffins/