Avocado Brownies

Mal ganz unter uns: so ein richtig schokoladiger und fudgy Brownie ist doch schon etwas Feines, oder? Auf der Liste meiner Liebligsdesserts steht er auf jeden Fall ganz oben mit einer großen Kugel Eis und reichlich Sahne sowie Schokosauce. Früher bei mir ganz klassisch mit viel Fett und Zucker, heute jedoch greife ich lieber zur gesünderen Variante und suche ständig nach gesunden Alternativen für meine Lieblingsdesserts.

Ob ihr es glaubt oder nicht, es gibt auch eine gesündere Version für Brownies, die mindestens genauso lecker schmeckt – wenn nicht sogar besser. Aus meiner Mission wurden Avocado Brownies. Bisher habe ich viel mit Bananen in Schokokuchen experimentiert (schmeckt auch sehr lecker!), aber Avocados bieten noch mal den richtigen Fettanteil den Brownies brauchen um richtig soft zu werden. Noch dazu muss man kein schlechtes Gewissen haben und fühlt sich danach viel besser, weil der Blutzuckerspiegel nicht unnötig nach oben schnellt und auf einmal wieder nach unten.

In mein Rezept für Avocado Brownies kommt nur das Beste rein. (Natürlich) Avocados, Bananen, rohes Kakaopulver, Schokolade mit hohem Kakaoanteil und Kokoszucker sind die Hauptzutaten. Wer will kann auch etwas Milchschokolade hineinmischen – die Avocado Brownies sind dann immer noch gesünder als die klassische Variante die größtenteils aus Butter und Zucker besteht.

Toppingvariationen gibt es viele. Meersalz, gehackte Nüsse, Gojibeeren oder eine vegane Schokoganache lassen die Herzen aller Browniefans höher schlagen (meines zumindest 😀 ).

Zu den Avocado-Brownies passen veganes Eis (Nice cream zum Beispiel) oder Kokossahne. Das Rezept für die Kokossahne findet ihr ebenfalls in der Rezeptbox.

 

Portionen 12

Avocado Brownies

Gesunde Power-Brownies mit der grünen Superfrucht Avocado.

15 minDauer

30 min

45 min

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Zutaten

  • 1 reife Avocado
  • 1 Banane
  • 3 Eier
  • 5 EL Agavendicksaft
  • 3 EL Kokosblütenzucker
  • 125 g Zarbitterschokolade 85% Kakaoanteil
  • 100 g Vollmilchschokolade
  • 2 EL rohes Kakaopulver
  • 2 TL Vanillemark
  • 80 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • Schoko-Ganache (reicht für 1/3 der Brownies)
  • 1 gehäufter EL (festes) Kokosöl
  • 1 EL rohes Kakaopulver
  • 1 EL Agavendicksaft
  • weitere Garnierungsmöglichkeiten:
  • grobes Meersalz, Gojibeeren, gehackte Nüsse
  • Kokossahne
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 EL Vanillemark

Anleitung

  1. Backofen auf 180°C vorheizen und eine Backform mit Kokosöl ausstreichen und anschließend mit Mehl ausstauben.
  2. Schokolade in einer Schüssel über Wasserbad schmelzen (Alternative: in der Mikrowelle schmelzen).
  3. Avocado entkernen und das Fruchtfleisch gemeinsam mit der Banane in eine Schüssel geben und zerstrampfen. Ihr könnt auch einen Stabmixer verwenden damit keine Stücke mehr vorhanden sind.
  4. Kokosblütenzucker und Agavendicksaft mit der Avocado-Bananenmischung vermengen.
  5. Ein Ei nach dem anderen mit der Masse vermengen und am Ende das Vanillemark einrühren.
  6. In einer separaten Schüssel, Mehl, rohes Kakaopulver und Salz vermengen. Anschließend langsam unter die Avocadomasse heben.
  7. Den Teig in die Backform füllen und für 30 Minuten backen.
  8. Für die Ganache alle Zutaten verrühren und die ausgekühlten Brownies damit bestreichen.
  9. Für die Kokossahne, die Dose Kokosmilch über Nacht verkehrt in den Kühlschrank stellen. Öffnen und die oberste Cremeschicht abheben, der verbleibende Rest in der Dose ist normalerweise Kokoswasser welches ihr für Smoothies verwenden könntet. Die Creme in einen Topf geben und ganz normal wie tierische Sahne mit einem Handmixer aufschlagen. Vanillemark unterheben und fertig ist eure gesunde Sahne. Laktosefrei und vegan!
7.6.4
12
http://www.cinnabuon.com/2017/09/10/avocado-brownies/

2 thoughts on “Avocado Brownies

  1. Gintare says:
    Hallo, Ich frage mich was an diesem Rezept vegan ist, wenn Eier hinein kommen?! Vielleicht solltest du die Überschrift nochmal überarbeiten. Liebe Grüße
  2. Katharina says:
    Hallo Gintare, ich habe nicht geschrieben, dass die Brownies an sich vegan sind, sondern nur vegane Beilagen dazu vorgeschlagen (zb. Nicecream). Aber vielen Dank für den Hinweis, vielleicht könnte das für Verwirrung sorgen :)

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