Rohkostkuchen

Sie sind leicht, frisch und cremig: Passend zu den Temperaturen serviere ich gerne leckere Raw Cakes aus dem Kühlschrank. Anders als gewöhnliche Kuchen muss die Rohkostvariante nicht in den Backofen, sondern wird – wie der Name schon sagt – mit rohen Zutaten zubereitet.

Kuchenschlemmern ohne Reue

Eine gesunde Ernährung und süßes Verlangen müssen sich nicht unbedingt ausschließen. Wer sich gesund ernähren will, dem steht eine große Auswahl an gesünderen Alternativen zur Auswahl, denn streng genommen sind Raw Cakes sogar gesund! Sie enthalten nämlich ausschließlich gesunde Zutaten wie Nüsse, Datteln und frisches Obst. Zudem sind Rohkostkuchen meist vegan, denn sie kommen ohne Milch, Eier und andere tierische Produkte aus. Gebacken werden muss das Rohkostgebäck nun also auch nicht.

„Rohkostkuchen müssen nicht gebacken werden & kommen ohne tierische Produkte aus!“

Nährstoffreicher Gaumenschmaus

Nüsse, Datteln und Obst liefern wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Ballaststoffe, Eiweiße und gesunde Fette. Speziell Datteln trumpfen mit richtig vielen Mineralstoffen wie Kupfer, Zink, Kalium, Kalzium und Magnesium.

Herstellung der Raw Cakes

Für die Herstellung der Raw Cakes braucht ihr eine Reihe rohköstlicher Zutaten. Hier eine kleiner Überblick:

  • Nüsse (z.B. Cashews, Mandeln, Pecan, Walnüsse)
  • Datteln
  • Kokosöl
  • Kokosflocken
  • Kakaopulver
  • Vegane Milch (Kokosmilch, Mandelmilch oder ähnliche)
  • Frisches Obst

So wie die meisten Kuchen, bestehen auch Raw Cakes aus einem Boden. Dieser besteht meist aus verschiedenen Nüssen, Datteln und Kokosöl. Alle Zutaten werden mit einem Mixer zu einer Masse verarbeitet und diese wird anschließend in die Backform gedruckt. Während der zweite Schritt – die Creme – zubereitet wird, kommt der Boden in das Gefrierfach.

Für die Creme werden Nüsse und vegane Milch mit einem Hochleistungsmixer gemixt bis eine cremeartige Masse entsteht. Das Nussmus wird anschließend mit natürlichen Süßungsmitteln wie beispielsweise Ahornsirup oder Bananen gesüßt und nach Belieben verfeinert. Die Creme wird anschließend in die Form gefüllt und der Rohkostkuchen kommt wieder zurück in den Gefrierschrank. Dort bleibt der Kuchen bis sich die Creme gefestigt hat.

Der Kuchen sollte ca. 20-30 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank genommen werden, damit er antauen kann. So erhält er die optimale Verzehrkonsistenz!

Das tolle an Rohkostkuchen ist, dass sie lange halten und problemlos im Voraus zubereitet werden können.

Vier leckere Rezepte zum Nachmachen:

Mit diesen Rezepten möchte ich euch zeigen, dass Rohkostkuchen mindestens genauso lecker schmecken wie „Normalo“-Kuchen:

Roher Bananenkuchen

Rohe Schoko-Minis

Rohe Zitronen-Bites

Roher Apfelkuchen

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